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Fleck Peitschen | Emmers Equestrian
Fleck stellt seit 1870 Reit- und Fahrpeitschen in Deutschland her. Diese lange Tradition zeigt sich im Sortiment: traditionelle Handwerkskunst trifft auf moderne Materialien wie Carbon und Fiberglas – von kurzen Springpeitschen bis hin zu langen Dressurpeitschen und Longierpeitschen. Bei der richtigen Peitsche geht es nicht um Kraft, sondern um ein präzises Hilfsmittel zur Verstärkung einer feinen Hilfe. Deshalb sind Passform und Gefühl ebenso wichtig wie die Marke. Entscheidend sind vor allem Länge und Steifigkeit, nicht allein der Preis.
Eine Spring- oder Gerte für das tägliche Training ist kurz und starr und wird direkt hinter dem Bein eingesetzt. Eine Dressurgerte ist lang, dünn und flexibel. Mit ihr erreichst du die Hinterhand, ohne die Zügelführung verändern zu müssen. Eine Longier- oder Fahrpeitsche ist noch länger und für die Bodenarbeit statt fürs Reiten ausgelegt. Auch das Griffmaterial will gut gewählt sein, denn es sorgt dafür, dass die Peitsche sicher in der Hand liegt.
Tipps zur Auswahl
- Wähle die Länge passend zum Einsatz: eine kurze Peitsche (etwa 45–60 cm) für Springen und tägliches Training, eine lange (ab 100 cm) für die Dressur und für die Bodenarbeit einen noch längeren Schaft.
- Informiere dich vor dem Kauf für den Wettkampf über die aktuellen Regeln deines Fachverbands und deiner Disziplin. Peitschen sind beim Abreiten oft erlaubt, während der Prüfung oder des Parcours jedoch eingeschränkt oder verboten; die genauen Längenbegrenzungen variieren.
- Wenn du mit Handschuhen oder bei nassem Wetter reitest, bietet ein strukturierter Griff aus Nylon oder Gummi mehr Halt als glattes Leder.
- Schäfte aus Carbon sind leichter und steifer und ermöglichen Hilfen mit minimalem Kraftaufwand. Fiberglas und Nylon sind flexibler und eignen sich, wenn du etwas Nachgiebigkeit bevorzugst.
- Du kaufst für ein junges oder noch unerfahrenes Pferd? Eine etwas kürzere, leichtere Peitsche lässt sich mit ruhiger, präziser Hand leichter einsetzen als eine lange, flexible.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Dressurgerte und einer Springgerte?
Länge und Steifigkeit: Dressurgerte sind lang und flexibel, damit du nach hinten reichen kannst, ohne den Zügelkontakt zu verändern, während Springgerte kurz und starr sind, um direkt hinter dem Bein einen schnellen Impuls zu geben.
Darf ich im Wettkampf eine Gerte verwenden?
Das hängt von der Disziplin und dem Verband ab; viele erlauben Peitschen beim Aufwärmen, schränken sie während der eigentlichen Prüfung oder des Parcours jedoch ein oder verbieten sie ganz. Auch die zulässigen Längen variieren. Daher lohnt es sich, vor dem Kauf für eine bestimmte Prüfung die aktuellen Regeln zu prüfen.
Welchen Griff sollte ich wählen?
Das hängt vom Gefühl und den Bedingungen ab; Griffe aus Nylon und Gummi bieten mit Handschuhen oder bei Nässe meist einen besseren Halt, während Leder ein traditionelleres Gefühl vermittelt.
Ist Carbon besser als Fiberglas?
Nicht besser, sondern anders: Carbon ist leichter und steifer und ermöglicht präzise, minimale Hilfen, während Fiberglas und Nylon stärker nachgeben, wenn Sie ein weicheres Gefühl bevorzugen.
Brauche ich eine andere Longierpeitsche?
Ja, Longier- und Fahrpeitschen haben einen deutlich längeren Schaft und sind für die Bodenarbeit gedacht, nicht dafür, beim Reiten mitgeführt zu werden.
Warum Fleck statt einer günstigeren Gerte wählen?
Fleck ist seit 1870 auf die Herstellung von Reitgerten spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen daher Balance, Langlebigkeit und Verarbeitung, nicht nur der Preis.
Bei Emmers Equestrian finden Sie das gesamte Fleck-Reitgerte-Sortiment in verschiedenen Längen für Springreiten, Dressur und Longieren.