Pferdesatteldecken

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Satteldecken | Dressur- & Springsatteldecken | Emmers Equestrian

Ein Sattelpad ist das Ausrüstungsstück, das am meisten arbeitet und dabei am wenigsten Beachtung findet. Es liegt bei jeder einzelnen Reitstunde zwischen deinem Sattel und dem Rücken deines Pferdes, schützt die Haut vor Reibung, absorbiert Schweiß und hält einen teuren Sattel sauber. Wenn es passt, denkst du nie darüber nach. Bei Emmers Equestrian findest du Sattelpads von vielen Marken wie Kentucky Horsewear, Cavalleria Toscana, Equiline, Erreplus, Trolle und zum Beispiel unserer eigenen Emmers Kollektion.

Die Form ist die erste Entscheidung und richtet sich nach deinem Sattel, nicht nach der Disziplin. Dressur-Sattelpads sind lang und gerade geschnitten, um zum vertikalen Sattelblatt eines Dressursattels zu passen. Spring-Sattelpads sind kürzer und nach vorne geschnitten, um dem schrägen Sattelblatt eines Springsattels zu folgen, und sie sind auch die richtige Wahl für einen Vielseitigkeitssattel, da dessen Blatt ebenfalls nach vorne geschnitten ist. Die falsche Form führt dazu, dass sich der Stoff vor deinem Bein zusammenzieht und die Kante des Sattelblatts hart am Pad anliegt, was unordentlich aussieht und beides abnutzt.

Als nächstes kommt die Größe, die von deinem Sattel und dem Körperbau deines Pferdes bestimmt wird, nicht von der Größe. Das Pad sollte an allen Seiten ein paar Zentimeter über den Sattel hinausragen, so dass der Sattel nie auf der Kante sitzt, aber auch nicht zu viel übersteht und flattert. Bevor du den Gurt anziehst, ziehe das Pad gut in den Sattelkanal hoch, damit über dem Widerrist wirklich Platz ist und kein Druck auf der Wirbelsäule entsteht. Wenn dein Pferd zwischen zwei Größen liegt, wähle die größere: Ein etwas großzügiges Pad ist ein viel kleineres Problem als eines, das vom Sattel überragt wird.

Dann gibt es noch Half Pads, die eine ganz andere Aufgabe erfüllen. Ein Half Pad liegt auf dem Sattelpad und unter dem Sattel, sorgt für zusätzliche Polsterung und nimmt bei vielen Modellen herausnehmbare Einlagen auf, mit denen das Gleichgewicht von vorne nach hinten angepasst werden kann. Reiters greifen zu ihnen bei empfindlichem Rücken, bei Pferden, die wieder ins Training kommen, oder um einen Sattel, der minimal schief sitzt, fein abzustimmen. Sie werden zusammen mit einem Sattelpad getragen, nicht anstelle eines solchen.

Abgesehen von der Passform unterscheidet ein gutes Pad von einem billigen vor allem, wie es wäscht. Getrockneter Schweiß und Haare verhärten die Unterseite, und ein hartes Pad reibt, daher ist ein Pad, das hundert kühle Waschgänge ohne Verhärtung übersteht, mehr wert als eines, das nur im Karton gut aussieht. Die meisten Reiters haben zwei oder drei Pads im Wechsel und waschen sie nach ein paar Ritten. Es ist natürlich auch das Ausrüstungsstück, das Reiters am meisten Spaß macht auszuwählen, mit saisonalen Farben passend zu Fliegenhauben, Bandagen und Stirnbändern.

Häufig gestellte Fragen zu Satteldecken

Was ist der Unterschied zwischen einer Dressur- und einer Springschabracke?

Ein Dressur-Sattelpad ist lang und gerade geschnitten, um der vertikalen Klappe eines Dressursattels zu folgen. Ein Spring-Sattelpad ist kürzer und nach vorne geschnitten, um zur schrägen Klappe eines Springsattels zu passen. Die Wahl der Form, die zu Ihrem Sattel passt, hält das Pad an Ort und Stelle, verhindert, dass die Kanten der Klappe daran reiben, und sorgt für ein viel ordentlicheres Erscheinungsbild.

Welche Schabracke benötige ich für einen Vielseitigkeitssattel?

Ein Springsattelpad. Ein GP-Sattel liegt irgendwo zwischen Dressur- und Springsattel, aber seine Kammer ist nach vorne geschnitten, sodass ein Springsattelpad der Linie viel besser folgt als ein Dressurpad.

Kann ich ein Dressurpad mit einem Springsattel verwenden?

Das ist möglich, aber es sieht nicht gut aus. Die Klappe eines Springsattels reicht nicht bis zum Rand der Schabracke, sodass überschüssiger Stoff vor deinem Bein und hinter dem Sattel hängt. Zu Hause in einer Notlage in Ordnung, aber weniger geeignet, wenn du gut herausgeputzt aussehen möchtest.

Wie sollte ein Sattelkissen sitzen?

Es sollte an allen Seiten leicht über den Rand des Sattels hinausragen, etwa zwei bis drei Zentimeter, ohne so weit herunterzuhängen, dass es flattert oder Falten wirft. Vorne muss es vor dem Gurten gut in den Sattelkanal gezogen werden, damit über den Widerrist genügend Platz ist und kein Druck auf der Wirbelsäule liegt.

Welche Größe der Satteldecke sollte ich wählen?

Die Größen richten sich nach der Größe Ihres Sattels und dem Körperbau Ihres Pferdes und nicht nur nach der Höhe. Ein größerer Sattel benötigt ein größeres Pad, um einen gleichmäßigen Rand rundherum zu gewährleisten. Wenn Ihr Pferd zwischen zwei Größen liegt, wählen Sie die größere. Die Größen können auch je nach Marke variieren, daher sollten Sie die Hinweise auf der jeweiligen Produktseite beachten.

Wie wäscht man eine Satteldecke?

Bürsten Sie zuerst getrocknetes Haar und Schlamm ab, sonst verfilzt es in der Maschine. Waschen Sie dann kalt im Schonwaschgang ohne Weichspüler, da dieser die Fasern beschichtet und die Schweißaufnahme des Pads verringert. Lufttrocknen statt im Trockner trocknen. Prüfen Sie immer das Pflegeetikett Ihres eigenen Pads, da die Materialien unterschiedlich sind und Schaffell eine eigene Behandlung benötigt.

Wie viele Satteldecken sollte ich besitzen?

Zwei oder drei im Wechsel sind die übliche Antwort. Das bedeutet, dass Sie richtig und oft waschen können, ohne jemals ohne saubere Pads dazustehen, und es verteilt den Verschleiß, sodass jedes Pad länger hält.